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FAQ

Sie haben eventuell Fragen, die unbeantwortet geblieben sind? An dieser Stelle stellen wir Ihnen eine Übersicht über häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Neben Fragen, die rein technische Produktmerkmale umschreiben, erfassen andere Fragen auch Informationen zur Nutzung der Website und deren Funktionen. Gerne verweisen wir an dieser Stelle auch auf unser Glossar, in dem wichtige Begrifflichkeiten erklärt werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Nutzung oder technischen Aspekten der Produkte haben, scheuen Sie sich nicht, uns anzuschreiben unter folgender Adresse: info@thermowhite-nordwest.de

Was ist ThermoWhite Fertigware?

ThermoWhite wird über Produktionsanlagen hergestellt, welche die genaue Dosierung gemäß dem Verhältnis von Weißzement, Zusatzmitteln und Styropor vornehmen. Diese Produktionsanlagen können mobil sein und werden von uns Mixmobile genannt. Dies sind LKW mit einer eigenständigen Produktionsanlage, um große Mengen direkt vor Ort herzustellen. Auf der anderen Seite stellen wir in unserer ThermoWhite-Produktionshalle auch ThermoWhite-Fertigsäcke her. Dabei handelt es sich um 200 Liter-Säcke, die gemäß Kundenwünschen entweder mit ThermoWhite BEPS WD 70 R, 100 R oder 130 R befüllt werden. ThermoWhite BEPS WD 50 RN wird nicht abgefüllt. Der Vorteil der Fertigsäcke liegt darin, dass geringere Mengen bei Wohnhäusern den Aufwand eines Mixmobils nicht rechtfertigen würden. Zudem können neben Privatpersonen auch unsere Verlegepartner Fertigsäcke bestellen und palettiert bei uns abholen, um mit einer üblichen Estrichpumpe und genauen Mischanweisungen (stehen auf jedem Sack) Thermowhite auf Baustellen herzustellen.

Wie viel ThermoWhite kann pro Tag eingebaut werden?

ThermoWhite wird entweder per Mixmobil oder per Estrichmaschine und Fertigsäcke in das Bauobjekt gepumpt. Die Verarbeitung mit der Estrichmaschine ist deutlich aufwendiger und bringt damit einen Zeitverschleiß mit sich. Mit dem Mixmobil sind dagegen unter optimalen Bedingungen bis zu 8m3 pro Stunde möglich (was genau 40 Fertigsäcken entspricht). Die Verarbeitungsdauer hängt von vielen Faktoren ab:

  • Aufbauhöhe von ThermoWhite und damit von der Gesamtfläche
  • Baugegebenheiten (Ecken und Kanten sowie großen Flächen)
  • Art und Umfang der Rohrinstallationen
  • Vorbereitung der Baustelle (Meterstriche, Sauberkeit, versperrte Wege)
  • Erfahrung der Verleger

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren können im Optimalfall ungefähr 60m³, im Normalfall 30m³ – 40m³ und im schlechtesten Fall ungefähr 20m³ pro Tag eingebaut werden.

 

Ab wann ist ThermoWhite belegereif?

ThermoWhite ist normalerweise nach zwei Tagen Trocknung belegereif (für die genauen Unterschiede siehe technische Datenblätter). Da dies jedoch nur eine grobe Regel ist, muss eine CM-Messung durchgeführt werden. Wenn diese einen Feuchtegehalt von 12% oder weniger aufweist, ist ThermoWhite definitiv belegereif.

Was ist der U-Wert und wie berechnet er sich?

Was ist der U-Wert?

Der U-Wert – oder auch Wärmedurchgangskoeffizient –  gibt an, welche Wärmeleistung durch das Bauelement pro Quadratmeter strömt, wenn die Außen- und Innenfläche einem konstanten Temperaturunterschied von einem Grad (1 K) ausgesetzt sind. Die Einheit des U-Werts ist W / (m2 K) (Watt pro Quadratmeter und Kelvin). Die U-Wert-Berechnung setzt im einfachen Fall voraus, dass die Oberfläche des geprüften Materials bzw. der Bauteilschicht flach und eben ist. Sollte dies nicht der Fall sein, finden speziellere Formeln ihre Anwendung, die an dieser Stelle nicht thematisiert werden sollen.

 

Wie berechnet sich der U-Wert?

Ein Material in einer Bauschicht

  • Besteht ein Bauteil aus nur einem Material und ist seine Oberfläche flach, dann kann der U-Wert berechnet werden, indem die Wärmeleitfähigkeit λ durch die Nenndicke d dividiert wird. Beispielhaft erreicht ThermoWhite BEPS WD 70 R mit seiner Wärmeleitfähigkeit von 0,042 W/(mK) bei einer Dicke von 0,2m (20cm) einen U-Wert von 0,21 W/(m2 K).

Mehrere Materialien einer Bauschicht

  • Ist beabsichtigt, den U-Wert einer Bauschicht zu berechnen, die aus mehreren Materialien besteht, so kann der U-Wert der Kombination berechnet werden, indem man die Kehrwerte der einzelnen U-Werte addiert und davon wiederum den Kehrwert nimmt. Beispielhaft sei eine 0,4m Betonschicht mit 0,2m (20cm) ThermoWhite als Fußbodendämmung angeführt.
    • Im ersten Schritt werden die Wärmeleitfähigkeiten der Materialien notiert und in U-Werte entsprechend der Dicke umgerechnet:
      ThermoWhite: 0,042 W/(mK)    Dicke: 0,2m    U-Wert: 0,042 W/(mK)/0,2m = 0,21 W/(m2 K)
      Betonschicht: 2,1 W/(mK)   Dicke: 0,4m    U-Wert: 2,1 W/(mK)/0,4m = 5,25 W/(m2 K)
    • Als nächstes werden die U-Werte addiert:
      1/0,21 W/(m2 K) + 1/5,25 W/(m2 K)
    • Zuletzt wird der Kehrwert der Addition gebildet. Dies ergibt dann den U-Wert der Bauteilschicht:
      U-Wert = 1/((1/0,21 W/(m2 K)) + (1/5,25 W/(m2 K)) = 0,2019W/(m²K)

Wie zu sehen ist, weichen der U-Wert der Bauteilschicht (0,2019W/(m²K)) und der U-Wert des Dämmmaterials (0,21 W/(m2 K)) nicht sehr voneinander ab. Dies liegt daran, dass die Wärmedämmung größtenteils durch die Dämmschicht passiert, während die Betonschicht nur in kleinen Teilen dazu beiträgt.

 

Wärmebrücken

Bei der Berechnung des Wärmeverlusts z. B. eines ganzes Gebäudes kann nicht allein mit U-Werten gearbeitet werden. Ebenfalls zu berücksichtigen sind Wärmebrücken, die u. U. erheblich zum Wärmeverlust beitragen können. Eine Wärmebrücke (z.B. Fuge, Öffnung, nicht ausgeglichene Unebenheit) sorgt dafür, dass die Wärme deutlich schneller nach außen transportiert wird als durch die angrenzenden Bauteile (z.B. Dämmung, die nur wenig Wärme durchlässt). Viele dieser Wärmebrücken bestehen an lose aneinander verlegten Wärmedämmplatten, wie z.B. den gängigen Styropor- oder PU-Hartschaumplatten. Diese können in der Praxis nicht stoßdicht ohne Fugen verlegt werden, da Rohre und Bodenleitungen dies unmöglich machen. Der Zuschnitt von Dämmplatten wird erheblich erschwert und kostet vermehrt Zeit. Darüber hinaus wird mehr Wärme benötigt, die den schnelleren Abtransport von Wärme durch die Wärmebrücke wieder ausgleicht, was automatisch mit höheren Heizkosten einhergeht.

 

Welche Wärmeleitfähigkeit hat ThermoWhite?

Die Wärmeleitfähigkeit von ThermoWhite ist je nach Produkt unterschiedlich. Im Folgenden stellen wir die Wärmeleitfähigkeiten unserer ThermoWhite-Produkte übersichtlich zusammen.

  • ThermoWhite BEPS WD 50 RN:                                                     0,040 W/(mK)
  • ThermoWhite BEPS WD 70 R:                                                        0,042 W/(mK)
  • ThermoWhite BEPS WD 100 R:                                                      0,049 W/(mK)
  • ThermoWhite BEPS WD 130 R:                                                      0,053 W/(mK)
  • ThermoWhite PE 5/300 Trittschalldampfbremse:                     0,045 W/(mK)

Für weitere Informationen zu den physikalischen Eigenschaften der ThermoWhite-Produkte verweisen wir auf die Produktseiten sowie den Downloadbereich.

Was ist ThermoWhite in der Kurzfassung?

ThermoWhite ist eine gebundene Dämmschüttung auf Styroporbasis gemischt mit Weißzement und Zusatzmitteln. Dabei werden je nach Produkt sowohl recycelte als auch neugeschäumte Styroporbestandteile verwendet. ThermoWhite wird als Wärme- sowie Trittschalldämmung verwendet und stellt im Gegensatz zu Dämmplatten einen völlig ebenen Niveauausgleich her. Dabei werden Rohre und Bodenleitungen formschlüssig ummantelt und Wärmebrücken vermieden. ThermoWhite ist bis zu 50cm hoch in einem Arbeitsgang verlegbar. Je nach Einbaudicke sind enorme Flächen von bis zu 500m² pro Tag verlegbar. Vor Ort auf der Baustelle wird ThermoWhite durch eine mobile Produktionseinheit eingebaut und nach Bedarf eben abgezogen. ThermoWhite ist zudem als 200-Liter-Fertigsack mit Selbsteinbauanleitung erhältlich.

Wie setzt sich ThermoWhite zusammen?

ThermoWhite besteht aus vier wesentlichen Bestandteilen. Den ersten Bestandteil bildet Styropor, welches die Wärme- und Trittschalldämmung ermöglicht. Dabei verwenden wir recycelte und neugeschäumte Styroporpartikel. Das Recycling findet bei uns auf unserem Produktionsgelände statt. Durch Anlieferung von Altstyropor sind wir je nach Auftragslage in der Lage, die benötigten Mengen zu recyceln und zur Weiterverarbeitung freizugeben. Das neugeschäumte Styropor entstammt aus dem Süden Deutschlands, an dem unser Unternehmen eine direkte Beteiligung hält. Dort wird nach gängigen Produktionsverfahren neues und sauberes Styropor und gleichbleibender Qualität hergestellt.

Den zweiten Bestandteil bildet das Weißzement. Durch seine Eigenschaft als Zementbinder sorgt es für die nötige Festigkeit des Dämmproduktes. Die weiße Farbe verleiht ThermoWhite einen sauberen und optisch anmutenden Charakter.

Mit chemischen Zusatzmitteln stoßen wir auf den dritten Bestandteil. Durch ein geheimes Verfahren sowie geheime Bestandteile der chemischen Zusatzstoffe erreicht ThermoWhite seine erstklassigen Festigkeits- und Wärmeleitfähigkeitswerte.

Mit dem vierten Bestandteil beginnt der Einbau, ebenso wie er nach erfolgreichem Austrocknen damit endet: Wasser. Durch einfache Hinzugabe wird aus einer Fertigmischung ThermoWhite eine hocheffiziente und hochbelastbare Fußbodendämmung, die jeder Wärmebrücke einen Strich durch die Rechnung macht.

Wie viel kostet ThermoWhite?

Die Preise für die ThermoWhite-Produkte finden sich in folgender Übersicht. Bitte beachten Sie, dass wir ThermoWhite auf drei verschiedene Arten anbieten:

  • ThermoWhite via Mixmobil frei Rohdecke verlegt, unverdichtet und nicht abgezogen
  • ThermoWhite via Mixmobil verlegt, verdichtet und abgezogen (Preise für Verlegung müssen individuell angefragt werden)
  • Fertigware (200-Liter Säcke)

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    Bestellarten & Preise

 

Ab wann ist ThermoWhite begehbar?

ThermoWhite ist je im Normalfall nach zwei Ruhetagen begehbar. Allerdings sind Faktoren wie die Feuchtigkeit zu berücksichtigen, weshalb sich eine CM-Messung empfiehlt. Durch mehrmaliges Betreten der gleichen Fläche ThermoWhite kann es dazu kommen, dass sich einzelne Styroporkugeln lösen, weshalb zu beachten ist, dass zu viel Fußverkehr ohne Überdeckung für die Oberfläche von ThermoWhite von Nachteil sein könnte. Dementsprechend wirkt sich dies auch auf die Belastbarkeit aus. Je schneller nach den zwei Ruhetagen mit den Fußbodenarbeiten weitergemacht wird, umso weniger Risiko trägt der Bauherr für das ungewollte Beschädigen der Dämmschicht.